LJV als Fallenprüfstelle beauftragt

mit öffentlich-rechtlichem Vertrag vom 01.03.2016 wurde der Landesjagdverband vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit der Aufgabe

der Prüfung und Registrierung von Fallen gemäß § 64 Abs.2 und 3 JWMG als Fallenprüfstelle beauftragt. Die Prüfstelle übernimmt alle Aufgaben nach § 8 Abs.4, 5 und 8 DVO JWMG.

Die Ausübung der Fangjagd ist in § 32 JWMG geregelt Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit bis 31.03.2019.

Bereits bei den unteren Jagdbehörden vorhandene Daten registrierter Fallen werden der Fallenprüfstelle übermittelt. Eine Neuanmeldung ist für diesen Fall deshalb nicht erforderlich.

Fallen dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie registriert und gekennzeichnet sind. Zusätzlich sind Totfangfallen, die generell nur noch mit Erlaubnis der unteren Jagdbehörde eingesetzt werden dürfen,

vor Ihrem erstmaligen Einsatz auf eigene Kosten von der Fallenprüfstelle auf ihre Funktionsfähigkeit und Sicherheit zu prüfen.

Bisher nicht registrierte oder neu erworbene Fallen sind künftig beim LJV als Fallenprüfstelle mit beigefügtem Anmeldeformular anzumelden.

Erläuterungen zu den Grundlagen der Fangjagd und entsprechende Abbildungen zugelassener Fallentypen sind ebenfalls als Anlage beigefügt.

Die Dateien werden in Kürze auch auf der Netzseite des LJV unter Jagd-und Recht –Fallenprüfstelle- veröffentlicht. Wir berichten auch im „Jäger B.-W.“ 5/2016.

Erstellt am 07.04.2016
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